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Kundenorientierung und -kontakt - SKASUK-Verfahren

Bekannt war zu dem Zeitpunkt die zunehmende Bedeutung des tertiären Sektors in den Industrieländern. Hier im Ruhrgebiet war der Niedergang der Schwerindustrie unmittelbar zu beobachten. Neu waren damals die diagnostischen Erfordernisse bei der Begleitung beruflicher Neuorientierung in den Ländern des früheren Ostblocks. Ziel war die Entwicklung eines einfachen Fragebogenverfahrens, das die Eignung und Neigung von Menschen für Tätigkeiten im Bereich Kundenkontakt, Verkauf und Service durch die Erhebung relevanter psychologischer Einstellungsmuster und Motive zu erfassen erlaubt.  

 

Die Basisversion des Verfahrens (SKASUK – Skalen zur Kunden- und Serviceorientierung) beinhaltete mit den Skalen

- Aufgeschlossenheit,

-  Einfühlungsvermögen,

- Selbstbeobachtung und

- Frustrationstoleranz 

Kompetenzen, die bei kundenorientiertem Verhalten vorausgesetzt werden müssen. Mit den verbleibenden vier Skalen werden vor allem die Motivationsfaktoren erhoben:

- Streben nach sozialer Anerkennung,

- Leistungsmotivation,

- Dienstleistungs­bereitschaft und

- Dominanzstreben.

 

Qualität: Die teststatistischen Gütekriterien zur Reliabilität (Cronbachs Alpha) bewegen sich im Bereich von .50 bis .79. Hinsichtlich der (Konstrukt-) Validität ergaben sich in einer Stichprobe von 370 Bankangestellten im Bereich Vermögensberatung signifikante Korrelationen zwischen den Skalen der Verfahren SKASUK und dem Verfahren zur Erfassung von Motiven MMG (Multi-Motiv-Gitter).

 

In dieser Version wird das Verfahren auch von den Firmen Eligo und Schuhfried in Deutschland sowie weltweit über Kooperationspartner angeboten.